Bildsammlungen Seminar 2018: Unterschied zwischen den Versionen
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==TeilnehmerInnen | '''Bilder für die Kunstgeschichte. Der historische Großdiabestand des kunsthistorischen Instituts der Humboldt-Universität in der Lehre''' | ||
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Anhand des umfangreichen Glasdiabestands, der nach der Einführung der Lichtbildprojektion durch den ersten Ordinarius des Instituts, Herman Grimm, vom späten 19. Jahrhundert bis praktisch bis zur Wiedervereinigung Deutschlands in Gebrauch war, sollen sowohl Institutsgeschichte und Schwerpunkte in der Lehre nachvollzogen, also auch medienhistorische und sammlungstechnische Fragen behandelt werden. Dies sind unter anderem: | |||
* Fragen der Herstellung und des Erwerbs der Diapositive | |||
* Fragen der Aufbewahrung, der Inventarisierung und der Ordnung | |||
* Fragen der Handhabung und Projektion der Dias im Lehrbetrieb | |||
* Recherche zu Vorlesungen einzelner Lehrer: u.a. Heinrich Wölfflin, Oskar Wulff, Albert Erich Brinckmann und anderen. | |||
* Fragen der aktuellen Aufbewahrung und Erschließung in der Mediathek. | |||
Die die in den Jahren 2016/2017 erfolgte Digitalisierung des Bestands schafft die Voraussetzungen, diesen Fragen anhand der Objekte nachgehen zu können. | |||
Da der Lehrbetrieb noch nicht detailliert untersucht und publiziert ist – und überdies eher wenige Quellen zur Institutsgeschichte erhalten sind -, kommt der Untersuchung der Diapositive selbst eine besondere Bedeutung zu. Hier können und müssen Spuren gelesen werden. Viele dieser Spuren werden ihre Aussagekraft erst entfalten, wenn sie in größerer Zahl betrachtet werden oder mit anderen Informationen abgeglichen werden. In den 1920er Jahren z.B. wurden die Dias häufig mit Buchstaben bezeichnet, die wahrscheinlich den Dozierenden zugeordnet werden können. Einen wirklichen Inhalt wird diese Beobachtung jedoch erst erhalten, wenn dieser Umstand mit Vorlesungsthemen und Publikationen der betreffenden Personen abgeglichen wird. | |||
Die Herangehensweise im Seminar wird durchaus eine forschende sein, bei der alternierendes Vorgehen - hin- und her wechselnd zwischen der Autopsie der Objekte, der Hypothesenbildung, der Konsultation von Quellen und Literatur. | |||
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Version vom 17. Juli 2018, 18:59 Uhr
Seite im Aufbau
Bilder für die Kunstgeschichte. Der historische Großdiabestand des kunsthistorischen Instituts der Humboldt-Universität in der Lehre
Konzept
Anhand des umfangreichen Glasdiabestands, der nach der Einführung der Lichtbildprojektion durch den ersten Ordinarius des Instituts, Herman Grimm, vom späten 19. Jahrhundert bis praktisch bis zur Wiedervereinigung Deutschlands in Gebrauch war, sollen sowohl Institutsgeschichte und Schwerpunkte in der Lehre nachvollzogen, also auch medienhistorische und sammlungstechnische Fragen behandelt werden. Dies sind unter anderem:
- Fragen der Herstellung und des Erwerbs der Diapositive
- Fragen der Aufbewahrung, der Inventarisierung und der Ordnung
- Fragen der Handhabung und Projektion der Dias im Lehrbetrieb
- Recherche zu Vorlesungen einzelner Lehrer: u.a. Heinrich Wölfflin, Oskar Wulff, Albert Erich Brinckmann und anderen.
- Fragen der aktuellen Aufbewahrung und Erschließung in der Mediathek.
Die die in den Jahren 2016/2017 erfolgte Digitalisierung des Bestands schafft die Voraussetzungen, diesen Fragen anhand der Objekte nachgehen zu können. Da der Lehrbetrieb noch nicht detailliert untersucht und publiziert ist – und überdies eher wenige Quellen zur Institutsgeschichte erhalten sind -, kommt der Untersuchung der Diapositive selbst eine besondere Bedeutung zu. Hier können und müssen Spuren gelesen werden. Viele dieser Spuren werden ihre Aussagekraft erst entfalten, wenn sie in größerer Zahl betrachtet werden oder mit anderen Informationen abgeglichen werden. In den 1920er Jahren z.B. wurden die Dias häufig mit Buchstaben bezeichnet, die wahrscheinlich den Dozierenden zugeordnet werden können. Einen wirklichen Inhalt wird diese Beobachtung jedoch erst erhalten, wenn dieser Umstand mit Vorlesungsthemen und Publikationen der betreffenden Personen abgeglichen wird. Die Herangehensweise im Seminar wird durchaus eine forschende sein, bei der alternierendes Vorgehen - hin- und her wechselnd zwischen der Autopsie der Objekte, der Hypothesenbildung, der Konsultation von Quellen und Literatur.
TeilnehmerInnen
Beiträge
(in thesenartiger Listenaufzählung werden hier die Ergebnisse vorgestellt, die sich bei der Untersuchung der jeweiligen Phasen ergeben haben)
Heinrich Wölfflin: Forschung zum Diagebrauch
Biographie
zuzuordnende Dias
allgemeine Beobachtungen Lehre u. Forschung
allgemeine Beobachtungen Dias
offene Fragen
Heinrich Wölfflin: Beispiele
Biographie
zuzuordnende Dias
allgemeine Beobachtungen Lehre u. Forschung
allgemeine Beobachtungen Dias
offene Fragen
Adolph Goldschmidt
Biographie
zuzuordnende Dias
allgemeine Beobachtungen Lehre u. Forschung
allgemeine Beobachtungen Dias
offene Fragen
Oskar Wulff: Danteillustrationen
Biographie
zuzuordnende Dias
allgemeine Beobachtungen Lehre u. Forschung
allgemeine Beobachtungen Dias
offene Fragen
Oskar Wulff: Kinderzeichnungen
Biographie
(Siehe auch oben)
Oskar Wulff hatte einen Sohn Reinhold, der 1916 mit 14 Jahren verstarb. Anhand seiner Zeichnungen und Figuren entwickelte er seine Darstellung der Kunst des Kindes.
Einschlägige Publikationen
Wulff, Oskar: Die Kunst des Kindes. Der Entwicklungsgang seiner zeichnerischen und bildnerischen Gestaltung (F. Enke) Stuttgart, 1927
Das Werk ist in zwei Teilen Aufgabaut: 1. Allgemeine Darstellung der kindlichen Entwicklungsphasen, 2. Darstellung eines individuellen Entwicklungsganges, Oskar Wulffs drittem Kind, Reinhold Wulff (1902 – 1916), gewidmet.
zuzuordnende Dias
WiSe 1920/21
Kinderkunst und Kunstentwicklung (Qu. VV)
Gruppe Inventarnummern um 25000
(häufig Reproduktionen aus der Literatur)
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/pmMgMsqdmS3Ra37U
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/cJsRU4Wa3ddoSr_
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/k48JtpDgKrDNN2s5
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/ru_W1sD8WTmlAVL
Zur Vorlesung 1920/21 oder älter?
SoSe 1923

[[]]
Die Kunst des Kindes (Qu. VV)
Gruppe Inventarnummern um 37000, u.a. gekennzeichnet mit "W" oder "Wu"
Bspe.: http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/CbC_Hvv34yVqLAdS
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/M9BHtZIl7WF5KRJs
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/TdF6s_KRFCl6suBv
Vermutlich zur Vorlesung 1923
SoSe 1931
Grundfragen des Zeichenunterrichts und der Kunsterziehung (Qu. VV)
Gruppe Inventarnummern um 41000
Bspe.:
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/H8Jsh7rXQhOsb8LS
http://imeji-mediathek.de/imeji/collection/hFfmQSuYGYX2mJzI/item/ZXF4LpAdaYle43k7
Vermutlich zur Vorlesung 1931
WiSe 1934/35
Fragen der Kinderkunst und der Kunsterziehung der Schule (Qu. VV)
allgemeine Beobachtungen Lehre u. Forschung
allgemeine Beobachtungen Dias

Wulff hatte seine Dias offenbar selbst beschriftet. Bei den Angaben zum Alter seines Sohnes hat er gelegentlich eine Lücke gelassen, die erst nachträglich ausgefüllt wurde. Während der Fertigstellung der Dias hatte er also offenbar noch nicht recherchiert, von wann die aufgenommenen Werke genau stammten.
