Mediathek Sammlungsbestand

Aus Mediathek des IKB

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Allgemeines

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Konzept Digitalangebot (intern)

Glasdias

Ca. 57.000 Stk. [GLASDIAARCHIV]

Die Sammlung der Glasdias (Großdias) am Institut entstand seit der Einführung der Diaprojektion durch Professor Herman Grimm im Jahr 1892 und wuchs - nach Verlusten am Ende des 2. Weltkriegs - bis zur Einstellung der Neuanfertigung und Neuerwerbung in den mittleren 1960er Jahren auf einen Bestand von etwa 57.000 Stück an (siehe Bestandsentwicklung).

Seit dem Umzug ins Grimm-Zentrum im Jahr 2009 wurden die Glasdias erstmals im August und September 2015 gründlich durchgesehen und, teilweise neu geordnet.

Seit April 2016 werden die Großdias systematisch digitalisiert und erschlossen (Förderung durch das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin - digiS). Der aktuelle Stand der Digitalisierung ist auf der Seite Bestandsübersicht Glasdias einsehbar.

Mit der Erschließung verbinden sich spezifische Forschungsinteressen Im Hinblick auf die Instituts- und Fachgeschichte. Beispielsweise wird untergesucht, welche Dia-Bestände von Professoren wie Grimm, Wölfflin und Goldschmidt, oder auch Privatdozenten wie Wulff erworben und verwendet wurden sowie wie sich der Bestand nach 1945 entwickelt hat. Hierzu wird an einer Rekonstruktion der Vorlesungen und der Bestandsentwicklung gearbeitet.

Koperationen mit anderen Universitätssammlungen zum Vergleich der Sammlungsbestände, Austausch über Erfassungsmethoden und zur digitalen Verknüpfung der Bestände sind in Vorbereitung.

Kleinbilddias

Kleinbilddias Sitemap, Bestandsübersicht_Kleinbilddias

allgemeine Diathek

Ca. 132.000 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Nur etwa ein Viertel des Lehrsammlung im Kleinbildformat stammt aus der Zeit vor 1990, in der parallel noch mit den großen Glasdias gearbeitet wurde. Der überwiegende Teil der Kleinbilddias wurde als Repros nach 1990 erstellt. Seit 2014 werden Originalaufnahmen aus dem Gesamtbestand der Kleinbilddias herausgesucht und gescannt. Bilddateien befinden sich derzeit auf dem Mediathekslaufwerk. Die Einarbeitung in die Bildddatenbank und Einspeisung in prometheus ist nach Auswahl geplant.

Schenkungen und Nachlässe

Ca. 80.000 Stk. [GLASDIAARCHIV]

Die Bestände der Schenkungen und Nachlässen werden seit 2018 digitalisiert und erschlossen (Förderung durch das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin - digiS).

Bernau

Eingang 2009, ca. 12.000 Stk.

Eingang 2019, ca. 10.000 Stk.

Bestandsübersicht

Böhme

Eingang 2013, ca. 800 Stk.

Bredekamp

Eingang 2012, ca. 10.000 Stk.

Feist

Eingang 2016; ca. 25.000 Stk., Bestandsübersicht

Umfangreiche, in den 1950er bis 1990er Jahren von Peter H. Feist aufgenommene Dias. Teils nach kunsthistorischen Gesichtspunkten, teils nach Orten sortiert.

Kappel

Eingang 2019; ca. 3.400 Stk.; Bestandsübersicht

Röhrich

Eingang 2012, ca. 20.000 Stk., Bestandsübersicht

Negative

ca. 10.000

Sortierung nach Ablage [GLASDIAARCHIV]

Glasplattennegative, großenteils Repros, Bestandsübersicht

Fotoabzüge

Gesamtmenge ca. 40.000

Frühe Fotografie

Bestandsübersicht Fotoabzüge

Die Abzüge werden derzeit von beiden Seiten in voller Größe der Pappen gescannt (300dpi). Das eigentliche Foto wird mit 600 dpi gescannt.

Einzelbestände: Die Altbestände der Fotosammlung setzen sich aus verschiedenen Einzelsammlungen zusammen, u.a.:

  • Sammlung Eugen Schweitzer (1845-1918), Fotosammlung teils der Humboldt-Universität (Kunstgeschichte und Archäologie), teils dem Kupferstichkabinett vermacht.Versteigerung der Kunstsammlung
  • Christlich-archäologische Sammlung

Integration der Digitalisate und Daten in Online-Systeme:

Moderne Kleinformate

Bei den Foto-Marburg-Beständen werden zunächst keine Katalogisierungen und Digitalisierungen vorgenommen. Es ist zu überprüfen, ob Abzüge vorhanden sind, die in Marburg fehlen. Bei den eigenen Fotografien wird eine Erfassung in Abgleich mit dem (vorhandenen) Inventarbuch vorgenommen und - nach Prüfung der Qualität - ggf. auch gescannt.

Aufstellungsübersicht zu den Fotoabzügen

Altbestand Kunstgeschichtliches Seminar: 410 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Altbestand Christlich Archäologische Sammlung: 237 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Standardformat, Künstler (überwiegend Foto Marburg): ca. 3000 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Standardformat, Topographie (überwiegend Foto Marburg): ca. 18800 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Losebestand, Topographie (Foto Marburg): ca. 7500 Stk. [MEDIATHEK MIKROFORMENARCHIV]

Losebestand, in Archivboxen: ca. 9.000 Stk. [MEDIATHEK MIKROFORMENARCHIV]

Großformate, Topographie: 168 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Großformate, Mappenwerke (einschl. Drucke): ca. 500 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Großformate, Fotografen: 320 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Großformate, Altbestand Christlich Archäologische Sammlung: 60 Stk. [MEDIATHEK ARBEITSRAUM]

Supergroßformate (überw. Preußische Meßbildanstalt): 74 Stk. [MEDIATHEK MIKROFORMENARCHIV]

Gedrucktes Bildmaterial, Mappenwerke

Von der Sammlung von Einzelblatt-Druckgraphiken des Instituts ist nichts erhalten. Lediglich buchmäßig aufgestellte Mappenwerke sind erhalten. Der Großteil der Mappenwerke aus den Beständen des Instituts (ehem. Kunsthistorischer Apparat) befindet sich im Raramagazin der UB. Hier wurde die Sichtungsarbeit gemeinsam mit der Fachreferentin Andrea Kullik im Jahr 2017 begonnen. Einige besonders wertvolle Mappen (Albertinazeichnungen) sind in der Fotothek gelagert.

Einzelne Mappenwerke

Mappenwerke der Photographischen Gesellschaft (Zeichnungen der Albertina): Digitalisat der Bauhaus Universität Weimar

Postkarten

Sammlung Braunfels-Eissenhauer (ca. 5.000 kunsthistorische Postkarten, darunter auch Fotoabzüge)

Eigene Aufnahmen

Digitalisierte Diapositive und Digitalaufnahmen, sowohl von der Fotostelle des IKB (Barbara Herrenkind), als auch von MitarbeiterInnen des IKB oder Schenkungen von Externen, werden in die Imago-Bilddatenbank oder das Medienrepositorium integriert und können über prometheus aufgerufen werden. Zukünftig sollen sie stärker individuell kenntlich gemacht werden. Für die Übernahme solcher Bildbestände wurde ein eigenes Formular geschaffen (Originalaufnahmen). Eine Übertragung aller Bildrechte an die HU ist in der Regel Voraussetzung für die Annahme von Bildern.

Beispiele für Aufnahmen aus dem Eigenbestand des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte in prometheus nach FotografInnen (Anmeldung in prometheus erforderlich; i.d.R. muss der link 2x aufgerufen werden bis die Suchergebnisse erscheinen):

Nikolaus Bernau (Schenkung)

Horst Bredekamp (Institutsmitglied)

Peter H. Feist (Nachlass, Schenkung)

Barbara Herrenkind (Institutsfotografin)

Kai Kappel (Institutsmitglied)

Georg Schelbert (Institutsmitglied)

Gerhard Straehle (Schenkung)

Literatur

Literatur Fotografie in der Kunstgeschichte