Portable Personal Computer: Unterschied zwischen den Versionen

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Nachdem IBM mit seinem ''Model 5150'' im Jahre 1981 den '''Personal Computer''' vorgestellt hatte, begann der Markt für kompatible Rechner sehr schnell zur Konkurrenz zu werden. Die Idee, einen Computer "tragbar" zu machen, hatte zuerst die Firma Osborne: deren ''Osborne-1'' erschien bereits 1981, arbeitete jedoch anders als IBMs Computer nicht mit Intels 8088-CPU, sondern verwandte einen Zilog Z80 und das Betriebssystem CP/M. Der ''IBM 5155'' verwandte das Betriebssystem PC-DOS, eine Variante von Microsofts MS-DOS. Im Gerät im Fundus sind zwei 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke eingebaut, eine so genannte "Hard-Card" (eine 20 MB große Festplatte, von der der Rechner bootet), ein Parallel-Interface (Centronics) sowie eine CGE-Grafikkarte, die nicht nur den eingebauten 9-Zoll-Bernsteinmonitor versorgt, sondern einen weiteren CGA- und einen Video-Ausgang an der Rückseite des Rechners ausführt. Der RAM-Speicher ist mit 640 KB (ebenfalls in einer der ISA-Steckkartenslots) voll ausgebaut. Die Festplatte enthält neben dem Betriebssystem einige Office-Anwendungen und Textdateien des/der vormaligen Besitzer/s.
 
Nachdem IBM mit seinem ''Model 5150'' im Jahre 1981 den '''Personal Computer''' vorgestellt hatte, begann der Markt für kompatible Rechner sehr schnell zur Konkurrenz zu werden. Die Idee, einen Computer "tragbar" zu machen, hatte zuerst die Firma Osborne: deren ''Osborne-1'' erschien bereits 1981, arbeitete jedoch anders als IBMs Computer nicht mit Intels 8088-CPU, sondern verwandte einen Zilog Z80 und das Betriebssystem CP/M. Der ''IBM 5155'' verwandte das Betriebssystem PC-DOS, eine Variante von Microsofts MS-DOS. Im Gerät im Fundus sind zwei 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke eingebaut, eine so genannte "Hard-Card" (eine 20 MB große Festplatte, von der der Rechner bootet), ein Parallel-Interface (Centronics) sowie eine CGE-Grafikkarte, die nicht nur den eingebauten 9-Zoll-Bernsteinmonitor versorgt, sondern einen weiteren CGA- und einen Video-Ausgang an der Rückseite des Rechners ausführt. Der RAM-Speicher ist mit 640 KB (ebenfalls in einer der ISA-Steckkartenslots) voll ausgebaut. Die Festplatte enthält neben dem Betriebssystem einige Office-Anwendungen und Textdateien des/der vormaligen Besitzer/s.
  
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Aktuelle Version vom 25. April 2013, 15:23 Uhr

Grunddaten

Inventarnummer: 0217
Land: New York, USA
Hersteller: IBM Corporation, Endlcott
Baujahr: 1984
Modell: 5155
Gewicht: 15 kg.

Beschreibung

Nachdem IBM mit seinem Model 5150 im Jahre 1981 den Personal Computer vorgestellt hatte, begann der Markt für kompatible Rechner sehr schnell zur Konkurrenz zu werden. Die Idee, einen Computer "tragbar" zu machen, hatte zuerst die Firma Osborne: deren Osborne-1 erschien bereits 1981, arbeitete jedoch anders als IBMs Computer nicht mit Intels 8088-CPU, sondern verwandte einen Zilog Z80 und das Betriebssystem CP/M. Der IBM 5155 verwandte das Betriebssystem PC-DOS, eine Variante von Microsofts MS-DOS. Im Gerät im Fundus sind zwei 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke eingebaut, eine so genannte "Hard-Card" (eine 20 MB große Festplatte, von der der Rechner bootet), ein Parallel-Interface (Centronics) sowie eine CGE-Grafikkarte, die nicht nur den eingebauten 9-Zoll-Bernsteinmonitor versorgt, sondern einen weiteren CGA- und einen Video-Ausgang an der Rückseite des Rechners ausführt. Der RAM-Speicher ist mit 640 KB (ebenfalls in einer der ISA-Steckkartenslots) voll ausgebaut. Die Festplatte enthält neben dem Betriebssystem einige Office-Anwendungen und Textdateien des/der vormaligen Besitzer/s.

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Portable Personal Computer